Tipps für Videowerbung in sozialen Netzwerken

  1. Design für Mobiltelefone
    Der Großteil des Verkehrs auf Social-Media-Plattformen besteht aus mobilen Nutzern. Wenn man sich anschaut, wie Videos in sozialen Medien angesehen werden, dann lügen die Zahlen nicht: Mehr als 75 % des gesamten weltweiten Videoverkehrs wird auf mobilen Geräten gezeigt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass eine Kampagne von Anfang an nach dem Mobile-First-Prinzip konzipiert wird. In der Praxis bedeutet dies Folgendes: Wählen Sie eine optimale Anzeige im Hochformat.
  2. Berücksichtigen Sie eine (sehr) kurze Aufmerksamkeitsspanne
    Eine Videoanzeige in sozialen Medien ist kurz, prägnant und schnell. Der Schwerpunkt liegt auf der Botschaft Ihrer Marke oder Kampagne. Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Nutzer auf Social-Media-Plattformen ist sehr groß und die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer kurz. Im Gegensatz zu herkömmlichen Videowerbespots, bei denen die Botschaft in der Regel am Ende des Werbespots vermittelt wird, ist es ratsam, dies bei Werbung in sozialen Medien umzukehren. Leistungsstatistiken von Social-Media-Plattformen zeigen, dass die Aufmerksamkeit der Nutzer in den ersten 5 Sekunden am höchsten ist und danach schnell abfällt. Sehr praktisch: Beginnen Sie mit dem Rabattcode oder dem Angebot und gehen Sie dann näher auf die Dienstleistung, das Produkt oder das Erlebnis ein.
  3. Kompensation für Zuschauer ohne Ton
    Musik und Ton spielen eine wichtige Rolle bei der Vermittlung eines Markenerlebnisses, doch viele Nutzer konsumieren ihre sozialen Medien ohne Ton. Daraus können Sie auf kreative Weise Kapital schlagen. Sorgen Sie dafür, dass die Botschaft auch ohne Ton verständlich ist, indem Sie z. B. Untertitel oder Schlüsselwörter auf dem Bildschirm einblenden.
  4. Vergessen Sie den Meisterschuss
    Die so genannte Hauptaufnahme ist die Aufnahme, in der die gesamte Szene mit allen Figuren gezeigt wird. Menschen sind darauf programmiert, Gesichter und Mimik zu lesen. Wenn Sie eine breite Hauptaufnahme verwenden, ist es für mobile Nutzer schwierig, die Mimik der Figuren oder Personen auf ihren kleinen Bildschirmen zu lesen. Verwenden Sie daher Nahaufnahmen, um die Emotionen richtig rüberzubringen. In der Abbildung unten sehen Sie den Unterschied zwischen einem Master Shot in einem TVC und der Übersetzung auf das Handy für eine Instagram Story.
  1. Berücksichtigen Sie immer die Plattform
    Ein Video in einer Instagram Story (überspringbar, immer mobil, oft kein Ton, 9:16) wird völlig anders erlebt als ein TrueView-for-action auf YouTube (erste 5s nicht überspringbar, Desktop/Mobil, oft Ton, 16:9). Das sofort überspringbare Format einer Instagram-Story zum Beispiel bedeutet, dass Sie die Aufmerksamkeit des Besuchers vom ersten Moment an erregen müssen, während Sie auf YouTube oft nur 5 Sekunden Zeit haben. Eine einfache Neuübersetzung in ein anderes Format reicht daher nicht aus. Erwägen Sie auch die Verwendung von einheimischen Interaktionen. Wie zum Beispiel das Wischen nach oben auf Instagram.

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